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Starke Team-Leistung hilft kranken Menschen

Förderkreis ZNS: 500.000 Euro-Spendenmarke überschritten

LANGENFELD. Bei einem feierlichen Empfang zahlreicher Mitglieder, Sponsoren und weiterer Unterstützer in der Wasserburg Haus Graven verkündete Wolfgang Schapper, langjähriger Vorsitzender des Förderkreises ZNS, eine gute Nachricht: „Wir haben es geschafft, die 500.000 Euro-Spendenmarke zu überschreiten.“zum Vergrößern klicken
Schapper blickte in diesem Zusammenhang auf die 23-jährige Vereinsarbeit zurück.
„Ich freue mich, dass unser Sommerfest in Langenfeld und darüber hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Ohne mein engagiertes Team und die Sponsoren könnte ein solches Fest aber nicht realisiert werden.“
Ein Teil der erzielten Überschüsse ist seit je her an die „Mutter-Organisation“ des Förderkreises gegangen: die Hannelore Kohl-Stiftung. Schapper erinnert sich gerne an die zahlreichen Treffen mit Hannelore Kohl in Bonn und an die Besuche der verstorben Gattin von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl in Langenfeld. „Ich habe Hannelore Kohl noch kurz vor ihrem Tod versprochen, mich weiterhin für Menschen mit einer Schädigung des Zentralen Nervensystems zu engagieren.“ Nach der Bekanntgabe der erwirtschafteten Spendengelder ging es gleich an Verteilen des „Kuchens“. So überreichte Schapper Helga Lüngen von der Hannelore-Kohl-Stiftung einen Scheck über 12.500 Euro. Sie erklärte auch gleich den Verwendungszweck:
„Wir bieten jungen Menschen mit einer Schädigung des Zentralen Nervensystems jedes Jahr ein besonderes  Erlebniswochenende an. Die Kosten in diesem Jahr dürften jetzt gedeckt sein.“ Lüngen weiß aus Erfahrung wie schnell Menschen – meist nach einem Verkehrsunfall – eine ZNSSchädigung erleiden können. „Gerade deshalb ist Prävention wichtig. Unverständlich ist zum Beispiel, dass die Zahl der Fahrradfahrer, die einen Helm tragen, rückläufig ist.“ Wolfgang Schapper dachte bei dem Empfang laut darüber nach, welche bisher noch nicht berücksichtigten Einrichtungen bedacht werden könnten. Einer seiner Vorschläge war, die Forschung zu unterstützen. Großes Lob gab es von allen Seiten auch für den Catering-Service Hitzegrad. Edeltraut Hitzegrad, selbst seit 21 Jahre Mitglied im Förderkreis ZNS, und ihr Team hatten die Wasserburg für den Anlass toll dekoriert. 

Lang angepeiltes Ziel erreicht!

Förderkreis ZNS: Im 23. Jahr die 500.000 Euro-Spendenmarke geknacktzum Vergrößern klicken

LANGENFELD. Seit 23 Jahren sammelt der Förderkreis ZNS in Langenfeld Geld für Menschen mit einer Schädigung des Zentralen Nerven-Systems (ZNS). Wolfgang Schapper, Initiator und Vorsitzender des Förderkreises, sowie Wilhelm Kaffsack, der heute noch dem Team verbunden ist, setzten sich einst ein ehrgeiziges Ziel: mehr als 1 Million D-Mark für die gute Sache zu erwirtschaften. Das mit den DMark funktioniert nach der Einführung des Euro nicht mehr. Aber umgerechnet ist die angepeilte Markte jetzt überschritten worden. Nach dem Gastspiel der Bundeswehr-Big Band und dem ZNS-Sommerfest ergab die Abrechnung ein Plus von 22.500 Euro. Damit ist die Bilanz der Spendensumme in den 23 Jahren auf über 500.000 Euro geklettert. „Die Überschreitung der 1 Million Euro-Marke werde ich wohl aktiv nicht mehr begleiten“, erklärte der 74-jährige Schapper bei einem feierlichen Empfang zahlreicher Förderkreis-Mitglieder, Sponsoren und weiterer Unterstützer in der Wasserburg Haus Graven. „Aber das 25-jährige Jubiläum habe ich auf jeden Fall noch im Visier.“


ZNS-Spenden-Höchststand

Konzert der Bundeswehr-Big Band und das ZNS-Sommerfest waren erfolgreich

Langenfeld (cr). »Wir wollten einfach mal Danke sagen«, erklärte Wolfgang Schapper, Vorsitzender des Förderkreises Zentrales Nervensystem (ZNS) Langenfeld den vielen anwesenden Sponsoren, die in der vergangenen Woche der Einladung von ZNS-Präsidentin Michaela Noll folgten und zur Bekanntgabe des historischen Spenden-Höchststandes des ZNS in die Wasserburg Haus Graven gekommen waren. Stolze 503.000 Euro sind im Laufe der 23 Jahre Förderverein ZNS Langenfeld zusammengekommen. Kontinuierlich durch Spenden unterstützt wurde in dieser Zeit vor allem die Hannelore Kohl Stiftung, die sich seit 1983 um Unfallopfer mit Schädigungen am zentralen Nervensystem kümmert und den Betroffenen und Angehörigen hilft, ihr nach dem Unfall völlig verändertes Leben zu meistern und die körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen zu lindern. Seit Beginn des Förderkreis ZNS Langenfeld wurde das 2-tägige ZNS-Sommerfest gefeiert, dass mit großem Erfolg und öffentlichem Interesse jährlich zum Vergrößern klickenstattfindet und heute natürlich zur Tradition in Langenfeld geworden ist. Auch wenn das Familienfest heute nicht mehr allein von den Einnahmen aus den verschiedenen Ständen getragen werden kann, gibt es, dank der vielen Sponsoren, auch in diesem Jahr einen Erfolg zu vermelden. Mit einem Erlös von 23.000 Euro trägt das ZNS-Sommerfest ebenso zu dem Spenden-Höchststand bei wie das Konzert der Big Band der Bundeswehr, das am 24. Mai für 12.500 eingespielte Euros verantwortlich war. Die überreichte Wolfgang Schapper an diesem Abend direkt an Helga Lüngen, die, als Geschäftsführerin der Hannelore Kohl Stiftung, ebenfalls zu Gast in Haus Graven war und natürlich einen genauen Plan hatte, wo die Spende eingesetzt werden sollte. »Die 12.500 Euro garantieren die Durchführung des Erlebniswochenendes für junge Menschen mit Schädelhirnverletzungen am letzten Augustwochenende «, dankte Helga Lüngen dem Vorsitzenden des Förderkreis ZNS Langenfeld. Vom 26. bis 28 August sind Betroffene nach Hennef eingeladen, um sich ein Wochenende lang auszutauschen
und erhalten, neben vielseitigen Sport- und Freizeitangeboten, in zahlreichen Workshops verschiedene Hilfe und Unterstützung. Ebenfalls helfen und unterstützen sollen auch die 23.000 Euro, die durch das ZNS-Sommerfest, das sich in 23 Jahren etabliert hat und lange schon fester Bestanteil in Langenfeld ist, zusammengekommen sind. Allerdings soll der Erlös aus dem traditionellen Fest dabei in der Region bleiben und nach dem Reha-Zentrum und dem Krankenhaus, die der Förderkreis ZNS in Langenfeld bereis unterstützt hat, in der Stadt für hilfsbedürftige Menschen mit Schädelhirnverletzungen eingesetzt werden. »Wir werden schauen, wen man in Langenfeld unterstützen kann«, erklärte Wolfgang Schapper und ist stolz auf den historischen Spenden-Höchststand, den er, gemeinsam mit seinem Team – Dirk Fassbender, Jürgen Öxmann, Bernd Kaminski und Jochen Buff – in feierlicher Runde in Haus Graven verkünden konnte. Es ist gleichzeitig ein Rückblick auf 23 Jahre harte Arbeit, Herausforderung, Herzblut, großzügige Sponsoren, und eine Gruppe von Menschen, die sich für andere einsetzt und dem Frontmann Wolfgang Schapper abwechselnd, aber immer tatkräftig zur Seite steht. »Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft«, resümiert Wolfgang Schapper.
Vor 23 Jahren hatte er beschlossen, nach 1 Million D-Mark Schluss zu machen und könnte sich heute wohl, mit 503.000 Euro Spenden-Höchststand und erreichtem Ziel, zurücklehnen und in den verdienten Ehrenamt-Ruhestand gehen. Seine Botschaft allerdings ist eine andere:
»Es wird weitergehen«, erklärte Wolfgang Schapper und stellt sich damit, voraussichtlich für die nächsten zwei Jahre, weiterhin in den Dienst der guten Sache, nicht nur um das Lebenswerk von Hannelore Kohl zu erhalten, sondern auch um den hilfsbedürftigen Menschen eine Chance für ein neues Leben zu geben.


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